Ausgabe: 2010/14, fröhliche Auferstehung, Landesausstellung 2010, Grabdenkmal, Grab, Tor, Renaissance und Reformation, Museum Rutzenmoos, St. Georgen bei Grieskirchen, Lebenshoffnung, Schloss Parz
07.04.2010
Im Rahmen der Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ werden ab 6. Mai in einer Sonderausstellung im Evangelischen Museum Rutzenmoos Grabdenkmäler zu sehen sein – und zwar unter dem österlichen Titel „Fröhliche Auferstehung“.
Das Grab wird zum Tor. Das hier abgebildete Auferstehungsmotiv (Bild) stammt aus der Begräbniskirche der Jörger in St. Georgen bei Grieskirchen. Der Grabstein verschließt nicht das Grab und erstickt darin auch nicht die Lebenshoffnung. Er öffnet es geradezu auf die Hoffnung hin. Das Grab wird so zur Tür zu befreitem und erlöstem Leben. In vielen katholischen Kirchen befinden sich heute diese Grabdenkmäler im Renaissance-Stil. Sie stellen ein Bekenntnis zum Glauben dar. Sie lesen zu lernen, das wird bei der Landesausstellung möglich sein.
Bereits am 27. April öffnet die Landesausstellung am Hauptstandort, dem Renaissanceschloss Parz in Grieskirchen, die Tore. In Wallern wird man ab 2. Mai die Reformationszeit auf dem familienfreundlichen zwei Kilometer langen 10-Stationen-Weg erwandern können. Ein weiterer LandesausstellungsSchwerpunkt wird in Peuerbach geboten.