Ausgabe: 2010/15, Stenogramm, Heiligsprechung, Missionarinnen des Nächstenliebe, Mary Prema Pierick, Mutter Teresa, Halbzeitbilanz, Vision 2020, WHO, Weltgesundheitsorganisation, Bildheit, Licht für die Welt, Budget, Regierungsparteien, Gratiskindergarten, Kathol
14.04.2010
- Heiligsprechung. Die Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe, Schwester Mary Prema Pierick, gibt sich gelassen im Blick auf eine mögliche Heiligsprechung von Mutter Teresa (1910–1997). 2003 war die Ordensgründerin seliggesprochen worden; ein Heiligsprechungsverfahren ist im Gang, noch fehlt aber der Nachweis eines Wunders auf Fürsprache der „Mutter der Armen“. Am 27. August jährt sich der Geburtstag Mutter Teresas zum 100. Mal. „Jeder weiß, dass sie heilig ist. Wozu brauchen wir ein Wunder? Mutter Teresa selbst war das Wunder“, so Schwester Prema.
- Kritische Bilanz. Eine kritische Halbzeitbilanz zum Projekt „Vision 2020 – The Right to Sight“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zieht die österreichische Hilfsorganisation „Licht für die Welt“. Das erklärte Ziel des im Jahr 2000 gestarteten WHO-Projekts, die vermeidbare Blindheit bis zum Jahr 2020 zu eliminieren, wurde bislang nicht erreicht. Nach wie vor seien weltweit rund 37 Millionen Menschen blind. An dieser Zahl habe sich in den vergangenen Jahren nichts geändert, so „Licht für die Welt“.
- Budget. Scharfe Kritik an den Budgetüberlegungen der Regierungsparteien, den Gratiskindergarten oder die 13. Familienbeihilfe wieder zu streichen, übt der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ). Es sei eine Zumutung für Familien, dass sich Leistungen, die kürzlich eingeführt wurden, nun wieder in Luft aufzulösen drohen, so KFÖ-Präsident Clemens Steindl.