Ausgabe: 2010/16, Tiefe, Werner Reischl, Kopf der Woche, Sing mit mir ein Halleluja, Jazzmessen, Gotteslob, CD, neue CD
21.04.2010
- Hans Baumgartner
„Sing mit mir ein Halleluja“ – In den 80er Jahren gingen diese Platten 100.000 Mal über den Ladentisch. Jetzt ist er wieder da – mit einer neuen CD: Werner Reischl.
Als Schüler im bischöflichen Gymnasium Graz hat Werner Reischl in den 60er Jahren die damaligen „Frontmänner“ des neuen religiösen Liedes, Kaplan Flury und Pater Cocagnac, persönlich gehört. Mit der Schulband hat er die ersten „Jazzmessen“ gespielt. Mit einem seiner Brüder spielte er während seines Studiums erfolgreich in einer Tanzmusikband, für die Gruppe eines anderen Bruders schrieb er Texte. Seit 1979 unterrichtet der ausgebildete Pflichtschullehrer und Theologe an der kirchlichen Pädagogischen Akademie (heute Hochschule) in Graz „Musikalisches Gestalten im Religionsunterricht“. „Musik öffnet die Türen zum Glauben, weil sie in den Menschen etwas zum Schwingen bringen kann“, ist Reischl überzeugt. Der große Erfolg seiner Plattenserie „Sing mit mir ein Halleluja“ in den 80er Jahren bestätigt das. Viele seiner Lieder finden sich heute in Religionsbüchern und einige sogar im Gotteslob.
Dass er nach 20 Jahren wieder eine CD – mit bekannten und neuen Liedern – einspielte, hatte mit den vielen Anfragen zu tun, ob es seine Lieder noch wo gibt. Aber auch damit, was Reischl seine „Berufung“ nennt. „Ich möchte mit meinen Liedern Freude wecken und einen Gott verkünden, der da ist, bei den Menschen, der Kraft gibt und stützt.“ Er tue das bewusst in einem Sound, der radiotauglich ist, aber mit Tiefe. „Denn mit meinem Gott möchte ich auch die ,Mauern der Kirche‘ überspringen und möglichst viele erreichen.“
- www.werner-reischl.at; Tel. 0699/11 87 16 50
Mag. Werner Reischl: „Wenn ich zurückschau, so habe ich in meinem Leben den Menschen am meisten mit meinen Liedern Freude bereitet. Das sehe ich als meine Hauptberufung – mit Musik einen Gott verkünden, der bei den Menschen ist und mit ihnen geht.“