„Wir müssen uns stärker für Familien einsetzen“, sagte KFÖ-Präsident Clemens Steindl anlässlich der Ergebnisse einer aktuellen Studie
Ausgabe: 2010/17, Eltern, Politik Familien, Clemens Steindl, Almosen, Kernthemen, Unzufriedenheit, finanzielle Sorgen, Katholischer Familienverband, KFÖ, Lebenssituation, berufstätige Mütter
28.04.2010
Mit ihrer eigenen Lebenssituation sind Eltern in Österreich durchaus zufrieden. Jedoch von Seiten der Politik und der Gesellschaft fühlen sie sich zu wenig wertgeschätzt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer neuen Studie der „Karmasin Motivforschung“ im Auftrag des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ). Demnach sehen 87 Prozent der Eltern ihre Lebenssituation positiv. 55 Prozent fühlen sich aber von Politik und Gesellschaft nicht ausreichend ernst genommen. Nur 45 Prozent der Befragten bezeichneten Österreich als „kinderfreundliche Gesellschaft“. Rund ein Drittel der Eltern ist von finanziellen Sorgen geplagt. Kernthemen der Studie (Telefonerhebung unter 500 Eltern), sind „Erziehung“, „Schule“ und „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Vier von zehn Eltern sind etwa der Meinung, dass die Politik noch mehr für eine bessere Vereinbarkeit tun müsse. Dabei herrscht die größte Unzufriedenheit in jener Gruppe, wo beide Elternteile berufstätig sind. Unter den berufstätigen Müttern zeigt sich indes eine hohe Zufriedenheit mit den vom Arbeitgeber eingeräumten Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren.