Zum Thema „Musik im Gottesdienst“ trafen sich am Donnerstag, 29. April bereits zum 25. Mal rund 100 Interessierte bei der jährlich stattfindenden Begegnung in der Synagoge. In den Begrüßungsworten wurde auf die lange Tradition der Begegnung verwiesen, die allen Beteiligten ans Herz gewachsen sei. Veranstalter waren die Israelitische Kultusgemeinde Linz und das Forum St. Severin/Katholischer Akademikerverband der Diözese Linz. Akademiker-Seelsorger Peter Paul Kaspar bedankte sich für die Gastfreundschaft in der Synagoge. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg war als Kantor geladen, Dr. Peter Hofer, em. Prof. für Pastoraltheologie referierte zum Thema. Hofer betonte, Musik sei ein zentraler Bestandteil religiöser Feste und Feiern: „Musik hilft die Mauern des Messbaren und Greifbaren zu überspringen. Musik macht heil, dafür gibt es auch Erzählungen in der Bibel.“ Seit jeher werde in den Gotteshäusern der verschiedenen Religionen Musik gemacht. Die Musik der christlichen Kirchen hat ihre ältesten Wurzeln im Judentum, viele Gesänge – etwa das Singen der Psalmen – weisen darauf hin.