Barocker Orgelklang<7h4>„Klar und streng“, so charakterisiert Georges Westenfelder die Orgel in der Benediktinerabtei St. Lambrecht, die 2003 in seiner luxemburgischen Werkstatt fertiggestellt wurde. Wolfgang Kreuzhuber, Domorganist am Linzer Mariendom, hat ihre große klangliche Vielfalt auf CD dokumentiert. Werke von Johann Sebastian Bach, Juan Cabanilles, Nicolas-Antoine Lebègue und weiterer internationaler Komponisten verbinden sich zu einer Reise durch die Alte Musik. Das Tempo wechselt zwischen ruhig, lebhaft und drängend wie bei Correa de Arauxo. Mit Paul Hindemiths Sonate II aus dem Jahr 1937 endet der Hörgenuss im 20. Jahrhundert. - Erhältlich im DomCenter Linz, Tel. 0732/94 61 00.
Musikalisches Drama
Nach Josef Haydns „Arie per un’ amante“ ist „Orpheus“ von Georg Philipp Telemann die zweite CD, die das L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg für einen internationalen Tonträgerproduzenten eingespielt hat, und das ist etwas Besonderes.Orasia, Orpheus und Eurydice singen je nach Gefühlsregung deutsche, französische und italienische Arien. Die Oper schillert förmlich durch die musikalischen Formen und Klangkombinationen, die das Orchester mitreißend und sensibel auf höchstem Niveau zur Geltung bringt. - Georg Philipp Telemann, Orpheus (1726), L’Orfeo Barockorches-ter, deutsche harmonia mundi/Sony; Info: www.lorfeo.com