- Am 24. Juni 2011 ist Br. Konrad Otto Schneider, Mariannhiller Missionar, im 85. Lebensjahr verstorben. Er stammt aus dem Bregenzerwald, trat nach der Kriegsgefangen-schaft bei den Mariannhiller Missionaren in Riedegg ein und arbeitete bis 1957 in der Landwirtschaft des Klosters. Nach einem Einsatz in Kanada lebte er in Südafrika, wo er bis 1996 eine große Farm leitete. Als 70-Jähriger kehrte er in seine Heimatprovinz Österreich zu-rück, wo er sich auch in Riedegg in Garten und Küche nützlich machte. Auf seinen Lebensweg blickend sagte er: „Egal, wo ich war, ich habe überall die Menschen gern gehabt.“ Br. Konrad Otto Schneider wurde in Riedegg begraben.
Im Gedenken- Am 23. Juni 2011 ist P. Albert Oppitz, Missionar von Mariannhill, im 63. Lebensjahr nach langer Krankheit, aber doch überraschend gestorben. Albert Oppitz wurde am 8. Juni 1949 in Wels geboren und ist in Wels aufgewachsen. Nach der Matura trat er in Riedegg bei den Mariannhiller Missionaren ein und wurde 1974 zum Priester geweiht. Anschließend war er zehn Jahre Präfekt in „St. Berthold“, dem Internat des Ordens in Wels. Weiters leitete er neun Jahre als Superior das Haus in Riedegg, neun Jahre war er auch Provinzial. Ein halbes Jahr lang ging er auf Missionseinsatz nach Papua Neuguinea. In der Diözese Linz übte P. Albert in all den Jahren eine Reihe von Funktionen und Tätigkeiten aus. Er war Vorsitzender des „Welt-hauses“, im Referat Spiritualität tätig, und er war auch Kolping Seelsorger. Auf Österreich-Ebene war er im Missionsreferat der Superiorenkonferenz engagiert. Unzählige Menschen konnte er für die Mission begeistern. Wer ihn auf seinen bestens organisierten Reisen nach Südafrika begleitet hat, war beeindruckt. Auch für den Aufbau der polnischen Niederlassung der Mariannhiller Missionare in Czeladz (bei Krakau) hat er sich eingesetzt und selbst Hand angelegt. Das Afrika-Museum in Riedegg hat er neu aufgebaut und persönlich von seinen Afrika-Reisen im Koffer immer wieder interessante Ausstellungstücke nach Österreich transportiert. Die letzten Lebensjahre von P. Albert waren geprägt von seiner fortschreitenden Parkinson-Krankheit. Das Gebet für den Verstorbenen findet am Mi., 29. Juni 2011, um 19 Uhr in der Kapelle St. Berthold (Wels) statt, der Trauergottes-dienst am Do., 30. Juni 2011, um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche Wels. Die Beerdigung ist um 10.30 Uhr auf dem Friedhof in Wels.
Dank
- Kirchdorf am Inn. Die Katholische Jugend besucht in regelmäßigen Abständen Chris-toph Rinorthner, der an Leukämie leidet, und versucht so gut es geht, ihm den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Zu Weihnachten gab’s eine Redbull-Fahne und eine dazupassende Bettwäsche. Die nächste Überraschung folgte am 19. Juni 2011. Passend zur bevorstehenden Fahrradprüfung kam das Red-Bull-Fahrrad von der Katho-lischen Jugend Kirchdorf.In der Berufschule 9 in Linz unter der Leitung von Dipl.Päd. Josef Dollereder (Katzenberg) wurde das Fahrrad lackiert. Natürlich freuten sich die Eltern mit.
- Gallneukirchen. Eine Spende des Lions-Clubs Gallneukirchen machte es möglich, dass die Senior/innen aus dem Haus Elisabeth des Diakoniewerks die Landesgartenschau in Ansfelden besuchen konnten. Ein Dankeschön gilt auch dem Busunternehmen Walter Reisen aus Tragwein für die Eintrittsgutscheine.
- Linz-Heiliger Geist. Caritas-Direktor Mathias Mühlberger ehrte in der Pfarre Linz-Heiliger Geist die langjährigen Haussammler/innen der Pfarre und zeichnete Edith Hoser, die engagierte Leiterin des Sozialkreises, mit der Elisabeth-Medaille aus. Mit über 150 Haussammler/innen gehört die Pfarre Hl. Geist zu den engagiertesten Pfarren in Oberösterreich, mehr als 120 von ihnen sind zum Teil schon über 25 Jahre lang jeweils in den Monaten April und Mai unterwegs.
- Benefiztage Weyer. Nach vielen Wochen Vorbereitung der Benefiztage in Weyer von 13. bis 14. Mai 2011 konnte kürzlich der erfolgreiche Abschluss der Aktion gefeiert und der eingenommene Betrag den Familien der schwerstbehinderten Kinder Delia und Thomas übergeben werden. Das Organisationsteam, bestehend aus den verschiedenen Jugendorganisationen aus Weyer (Katholische Jugend, Landjugend, Weyrer Firmlinge, Jugendrotkreuz, Naturfreundejugend u.v.a.) und den Initiatoren der Benefiztage, Franz Dammerer und Dekanatsjugendleiterin Anita Buchberger, konnte mit großer Freude den beiden Familien einen Scheck über 6.140 Euro überreichen. Ein Höhepunkt der Benefiztage war das Konzert des „GAJUCHO“, des Gaflenzer Jugendchors, gemeinsam mit der Musikgruppe „Mitterfeld“. Die beiden Gruppen erhielten Standing Ovations.
Geburtstage
- Am 2. Juli 2011 vollendet Caritasdirektor Mathias Mühlberger das 60. Lebensjahr. Er stammt aus Neustift im Mühlkreis und kam 1971 als Organisationssekretär zur Katholischen Arbeiter/innen-Jugend. Von 1978 bis 1981 war er Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreichs, von 1978 bis 1987 Geschäftsführer des Freiwilligen Sozialen Jahres. 1987 wechselte Mühlberger zur Caritas. Seit September 2001 ist er Direktor der Caritas in Oberösterreich. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
- Am 4. Juli 2011 feiert Wolfgang Katzböck seinen 70. Geburtstag. Er ist gelernter Buchhändler und war von 1969 bis 2003 Pressereferent der Diözese Linz. Katzböck ist Generalsekretär des Katholischen Pressvereins der Diözese Linz und seit 2003 Obmann des Vereins der Freunde der Oö. Stiftskonzerte. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
- Am 4. Juli 2011 wird GR P. Alois Parzmair, Redemptorist, Attnang-Puchheim, 70 Jahre alt. Er stammt aus Reichersberg, feierte 1965 seine Ordensprofess und wurde 1971 zum Priester geweiht. Nach verschiedenen Seelsorgstätigkeiten war er Rektor am Kolleg in Puchheim, von 1990 bis 2000 Pfarradministrator in Zipf und ist seither wieder in Puchheim in der Glaubensmission tätig.