Die Geschichte der beiden österreichischen Kapuziner, die 1946 in China ermordet wurden, geht weiter. Nachdem das Ehepaar Gisela und Gunther Gensch im Nordosten Chinas, in der Stadt Fujin, 2007 – nach sechs Jahrzehnten – als erste Europäer am Grab der Märtyrer P. Theophil Ruderstaller (Ostermiething) und P. Antonin Schröcksnadel (Tirol) gestanden sind (die KIZ berichtete), riss die Beziehung zu der kleinen Christenschar, die trotz Verfolgung dem Glauben treu geblieben ist, und den Verantwortlichen der Stadt Fujin nicht mehr ab. Die Stadt erklärte sich bereit, eine Kirche zu bauen, wie sie auch für andere Religionsgemeinschaften bereits Tempel errichtet hatte. Das Gotteshaus, zu dem die Stadt einen Teil beiträgt, aber für das auch Gisela Gensch kräftig sammelt (Vorträge, Lesungen) wird an die 100.000 Euro kosten. Kürzlich konnte sie der staunenden Christengemeinde in Fujin 19.000 Euro übergeben. Das Grundstück für die Kirche zu Ehren der beiden Märtyrer ist bereits reserviert, aber für den geplanten Baubeginn 2012 ist noch weiteres Geld notwendig.
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