„Als Mann der Seligpreisungen, als Mensch mit dem Herzen eines Armen“, bezeichnete Bischof Josafá seinen Vorgänger als Bischof von Barreiras. Zum ersten Todestag von Bischof Richard Weberberger (17. August 2010) war Bischof Josafá Menezes und Bischof Paulo Romeu aus Brasilien gekommen, um mit den Bischöfen Ludwig Schwarz und Maximilian Aichern, den Benediktinern von Kremsmünster, Verwandten und Freunden – insgesamt 300 Personen – Gottesdienst zu feiern. Bischof Richard hat eine dynamische Diözese hinterlassen, so Bischof Josafá, nun gelte es, die Strukturen zu aktualisieren. Er möchte unter anderem ein Zentrum für geistliche Berufe errichten. Es ist auch wichtig, dass die Arbeit von Diakon Martin Mayr weitergeht, der sich gegen Abholzung und Ausbeutung der Wasserreserven engagiert, betont der Bischof. Diakon Mayr, Sr. Sabina Moser von den Steinerkirchner Schwestern und Pfarrer Christian Mayr aus Enns sind aktuell die drei Oberösterreicher, die in Barreiras tätig sind. Mit P. Gerhard Lang hat kürzlich der letzte Benediktiner von Kremsmünster Brasilien verlassen. Abt Ambros Ebhart betont, dass das Stift auch künftig Barreiras helfen werde, und hofft, dass die die bisherigen Unterstützer/innen sich weiterhin einsetzen.