Mit meinem Vornamen war ich als Kind unglücklich, irgendwie klang er sehr hart. Dass ich wie mein Vater hieß, war das einzig Positive daran. In der Jugendzeit freundete ich mich dann mehr mit meinem Namen an. Die Freunde nannten mich Rupert, nur wenn es jemand sehr eilig hatte, wurde ich „Rupi“ gerufen. Nach und nach lernte ich Männer kennen, meist 30 Jahre älter, die meinen Namen trugen und die mir in mancher Weise Vorbild waren. Die besonnene Art, wie sie Menschen begegneten, wie sie zu Frau und Familie standen und wie sie in der Öffentlichkeit ihre Meinung vertraten, prägte mich, und mein Name wurde mir immer wichtiger. Der hl. Rupert wirkte als Missionar in Bayern und kam 696 nach Salzburg. Er gründete die Klöster St. Peter und auf dem Nonnberg, wurde Bischof von Salzburg und ist Landespatron. Er starb am 27. März 718. Seine Gebeine wurden am 24. September 774 in den neuen Dom umgebettet, ab dort begann auch die große Verehrung um ihn.
Rupert Peherstorfer ist Betriebsleiter und ehrenamtlich beim Katholischen Bildungswerk tätig.