- Der Ständige Diakon von Gampern, Josef Parzer, MAS, ist am 19. September 2011 im 62. Lebensjahr verstorben. Josef Parzer wurde am 12. März 1950 in Waizenkirchen geboren. Er war unter anderem vier Jahre Diözesansekretär der Kath. Jugend/Land und an-schließend 36 Jahre als Religionslehrer tätig. 1987 wurde er zum Ständigen Diakon geweiht. Die Schwerpunkte seines Dienstes waren die Schulseelsorge, Einsatz in der Pfarre und gemeinsam mit seiner Gattin Angela die Ehepastoral. Daneben absolvierte er ein Masterstudium an der Uni Innsbruck in Kommunikativer Theologie. Parzer erhielt 2002 den KirchenZeitungs-Solidaritätspreis. Der Verstorbene wurde in Gampern beigesetzt.
- Der Chile-Missionar P. Josef Neudorfer SVD verstarb am 16. September 2011 in Puerto Varas, wo er auch beigesetzt wurde. Josef Neudorfer (1922 in Neukirchen an der Vöckla geboren) konnte kriegsbedingt erst 1950 zum Priester geweiht werden. Anschließend arbeitete er als Erzieher im Missionshaus St. Rupert, ehe er 1956 nach Chile gesandt wurde. Dort wirkte er als Lehrer im Collegio Germania. Er war ein großartiger Fotograf und seine Fotos über den Ausbruch des Vulkanes Calbuco im Jahre 1961 gingen um die Welt. Er kümmerte sich auch um die deutschsprachigen Einwanderer. P. Josef gründete ein SOS-Kinderdorf, war in der Spitalsseelsorge und im Aufbau der St.-Josefs-Herberge engagiert. Er galt als humorvoller Mitbruder, der ganz in Chile beheimatet war, aber Österreich verbunden war.
Ehrung & Dank
- Stift Schlierbach. Zwei freudige Ereignisse konnten kürzlich im Stift Schlierbach gefeiert werden: Am 16. September 2011 wurde Fr. Stephan (Daniel) Eberhardt, gebürtig aus Gera (Thüringen), eingekleidet und in das Noviziat aufgenommen (linkes Bild), am 17. September legte P. Benedikt (Hermann) Fuchs, gebürtig aus der Oberpfalz, seit 2007 in Schlierbach, die feierliche Profess ab. Er arbeitet als Stiftsmesner und ist in der Ausbildung zum Diakon.
- Schwanenstadt. P. Blaise aus Kinshasa kam kürzlich nach Schwanenstadt, um der Pfarre zu danken, die den Verein LISANGA BOBOTO schon zehn Jahre lang unterstützt. Eine große Hilfe bekam der Verein durch die Aktion „Bauern helfen Bauern“, die – durch die MIVA – einen Container mit Traktor, Anhänger, Fahrrädern, Nähmaschinen usw. nach Kinshasa schickte. Die Finanzierung der Geräte und des Transports konnte zum größten Teil durch Unterstützer in der Pfarre Schwanenstadt und eine Subvention vom Land Oberösterreich abgedeckt werden, 6.000 Euro sind noch offen (Informationen dazu in der Pfarre Schwanenstadt).
- Pfarre Lambach. Die 50 Pilger der Pfarre Lambach danken Stiftspfarrer P. Pius Hellmair OSB für die Leitung einer Fahrt in die Heimat von Papst Pius X. (1835 bis 1914). Erste Station war Riese, der Geburtsort Giuseppe Sartos. P. Pius, der den Namen des hl. Papstes beim Klostereintritt bekommen hatte, zelebrierte im dortigen Marienheiligtum die hl. Messe. Dabei durfte er ein Messkleid verwenden, das der Papst getragen und später seiner Heimatkirche zum Geschenk gemacht hatte. Ein weiteres Ziel war Venedig, wo Sarto 1893 Erzbischof und Patriarch geworden war. Als solcher reiste er 1903 – mit Rückfahrtkarte – nach Rom zum Konklave. Er kehrte jedoch nie mehr zurück. Als Papst nahm er den Namen Pius an.
- Kinder laufen für Kinder. Bereits zum fünften Mal liefen heuer die Schüler/innen und Lehrer/innen der Praxisschule der PH der Diözese Linz am Sportplatz der Schule eine Stunde lang für einen guten Zweck. Am Ende waren es 1453 km und damit mehr als 8.000 Euro, die einem Kinderernährungsprojekt der youngCaritas im Kongo zugute kommen.
Geburtstage
- Am 2. Oktober 2011 vollendet KonsR P. Johannes Hoffmann von der Kongregation der Mariannhiller Missionare, wohnhaft in Gallneukirchen, das 80. Lebensjahr. P. Hoffmann stammt aus Schlesien. Er war Seelsorger in verschiedenen Aufgaben seines Ordens, ehe er 1979 Pfarrprovisor in Höhnhart wurde. Von 1982 bis 1987 war P. Hoffmann auch Dechant des Dekanates Aspach. Seit 1993 ist er im Ruhestand und wohnt im Missionshaus Schloss Riedegg.
- Am 4. Oktober 2011 wird P. Franz Ponhold vom Orden der Redemptoristen, wohnhaft in Attnang-Puchheim, 90 Jahre alt. Er stammt aus der Steiermark, wurde 1953 zum Priester geweiht und war jahrzehntelang in der Volksmission tätig.
Hinweis
- Energiesparlampen. „Energiesparlampen sind zwar teurer als Glühbirnen, haben aber eine bis zu zehnmal so lange Lebensdauer“, sagt der oö. Energie-Landesrat Rudi Anschober. Er macht aber auch darauf aufmerksam, dass Energiesparlampen wegen mancher Schadstoffe nicht in den Hausmüll gehören, auch nicht in den Glascontainer. Sie müssen zu einer Altstoff- bzw. Problemstoffsammelstelle gebracht werden. Beim Kauf einer neuen ist das Geschäft verpflichtet, die ausgediente Energiesparlampe zurückzunehmen, wenn die Verkaufsfläche des Geschäftes größer als 150 m2 ist.Was tun, wenn eine quecksilberhaltige Lampe zerbricht? – Da sich Quecksilber bodennah verbreitet, sollten Kinder gleich den Raum verlassen. Den Raum mindestens 15 Minuten lüften, danach alle Teile der Lampe einsammeln und in einem dichten Behälter geben (z.B. Konservenglas) und gut verschließen.