„Kathrein stellt den Tanz ein“ sagt ein Sprichwort und meint damit, dass zu Katharina am 25. November die letzten öffentlichen Tanzveranstaltungen sind. Dann gebietet die Advent- und Weihnachtszeit ehrfürchtige Tanzruhe bis 6. Jänner.
Das war früher ein viel beachteter Brauch. Heute hält sich kaum jemand dran. Der Mensch tanzt aus Freude. Auch in der Bibel ist von Freude und Lust des Tanzes zu lesen, aber auch von tragischer Rolle des Tanzes. So berichtet Matthäus, dass Jesus in einer Rede über einen ins Gefängnis geworfenen Propheten (auch eine adventliche Gestalt) dessen launische Zeitgenossen mit Kindern vergleicht, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: „Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitsieder) gespielt und ihr habt nicht getanzt ....“ Ein Tanz, so ist bei Markus nachzulesen, war dann auch für diesen Propheten im Gefängnis todbringend.
Machen Sie mit: Wie heißen die Personen - der Prophet, die Rachsüchtige, die den Tod des Propheten wünschte, und der Herrscher, der den Propheten enthaupten ließ. Schicken Sie Ihre Antwort bis Freitag, 2. Dezember. Wir verlosen eine Tanz-CD.
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Beim Denk Mal Nr. 45 (die fünf nach ihrer Einwohnerzahl gereihten bevölkerungsreichsten Länder sind: China, Indien, USA, Indonesien und Brasilien. Damit gehören aus der Aufzählung Pakistan und Russland gestrichen) hat Hans Mandlmayr aus Bad Goisern gewonnen