Eine deutsche Statistik weist aus, dass in unserem Nachbarland pro Jahr etwa 50 Milliarden SMS versendet werden. Das sind zwölf SMS pro Woche und Einwohner/in (vom Baby bis zum Greis).
Geringer ist die Zahl der geschriebenen Briefe, das gilt auch für Österreich. Die Menschen senden viele SMS und schreiben weniger Briefe. Die österreichische Post stellt jährlich weniger als 1,4 Milliarden Briefe zu (das sind pro Woche und Einwohner/in etwa drei), bringt jedoch mehr als vier Milliarden unadressierte Postsendungen zu den Menschen.
Vor etwa 2000 Jahren hat sich Gott für eine Sendung entschieden, nicht per SMS. Sie kam über einen persönlichen Boten, einen Engel, einen Gesandten. Persönliches Auftreten unterscheidet sich vom Kürzel-Stil der meisten SMS. Da gibt es beim Engel die Grußformel: „Sei gegrüßt, du Begnadete.“ Da gibt es das Einfühlen: „Fürchte dich nicht, Maria.“ Da geht es um die Empfängerin: „Einen Sohn wirst du gebären.“ Wie anders sind viele SMS! Sie kommen ohne Gruß; im Zentrum steht der Absender, nicht der Empfänger.
Machen Sie mit: Wie heißt der Engel, der Maria die Botschaft brachte? Schicken Sie Ihre Antwort bis Freitag, 9. Dezember. Wir verlosen ein Weihnachtsbuch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 46 hat Albertine Hager aus Ebensee gewonnen. (Wir luden ein, doppeldeutige Worte zu finden und freuen uns über eine rege und kreative Teilnahme am DenkMal.)