Vier von fünf Menschen dieser Welt, die Hunger leiden, leben auf dem Land. Sie leben dort, wo die Nahrung produziert wird, die meisten Hungernden aber haben kein eigenes Land. Wenige Großgrundbesitzer und Konzerne kontrollieren den Landbesitz.
Weltweit hungert etwa eine Milliarde Menschen. Auch „Landgrabbing“ spielt eine zunehmende Rolle: In Lateinamerika, Asien und Afrika werden durch internationale Akteure große Ländereien gekauft. Oft verlieren dadurch Kleinbauern ihr Land und werden verdrängt.
In vielen Entwicklungsländern ist das Land von vornherein ungleich verteilt. Das geht meist auf die Kolonialzeit zurück. Wenige Großgrundbesitzer haben viel. Die Äcker der vielen Kleinbauern bringen dagegen nur geringe Ernte-Erträge. Oft sind auch die Bodenrechtsverhältnisse unklar, wodurch wegen der Landnutzung und der Nutzung des Wassers Streitigkeiten entstehen, etwa zwischen nomadisch lebenden Hirten und Ackerbauern.
Machen Sie mit. Es gibt auch in Österreich Großgrundbesitzer. Die größten sind die Bundesforste mit 8610 km2 Grund. Wer aber folgt auf Platz 2? – Schreiben Sie es uns bis 16. März. Wir verlosen ein Österreich-Buch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
- Beim Denk Mal Nr. 8 hat Eva Wolf, Grünau, gewonnen. (Freiheitsgedanken waren gefragt, siehe dazu auch die Leserseite 31.)