Sie ermöglicht rüstigen Pensionisten das große Abenteuer
Sie sucht Menschen mit Berufs- und Lebenserfahrung, die sich vom Abenteuer „Gerechtigkeit“ nach Afrika, Lateinamerika oder Asien locken lassen: Ines Refenner ist Kopf der Woche.
Im Sommer 2011 haben Ines Refenner und ihre Kollegin Marianne Tiki selbst eine „Abenteuerreise“ gestartet. Sie haben ihre bisherige Arbeit bei Jugend Eine Welt aufgegeben, um einen neuen Verein zu gründen, der Voluntär/innen in arme Länder des Südens entsendet. „Unser größter Förderer bisher war das Arbeitsmarktservice (AMS)“, meint Ines Refenner lachend – und weiß die Möglichkeiten des „Sozialstaates“, solche Projekte zu wagen, sehr zu schätzen. „Der Anstoß, einen eigenen Verein zu gründen, kam auch von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus der Entwicklungshilfe-Szene. Da kam immer wieder das Thema zur Sprache, dass es in Österreich niemanden gibt, der Einsätze für ältere Menschen organisiert.“ Und so gründeten Tiki und Refenner den Verein „voluntaris“, der bewusst Leute mit Lebens- und Berufserfahrung , auch rüstige Pensionist/innen, für interessante Partnerprojekte in der „Dritten Welt“ sucht.
Erfahren. Ines Refenner hat sich schon in ihrer KJ-Zeit für Entwicklungspolitik interessiert. Während ihres Ethnologiestudiums arbeitete sie bei der Dreikönigsaktion. Ihre Diplomarbeit machte sie in Peru. Anschließend war sie für Horizont 3000 als Projektreferentin und als Entwicklungshelferin in Ecuador tätig. Ihre Partnerin, Marianne Tiki, war acht Jahre für den ÖED in Simbabwe. Und weil beide für ihr Leben „sehr viel aus der Entwicklungszusammenarbeit gelernt haben“, möchten sie dieses Tor der „Toleranz“ und „Solidarität“ auch für andere öffnen.
- Alle Infos: www.voluntaris,at; InteressiertenSeminare: 24. März, Salzburg; 14. April, Wien.