Frühlingsbeginn! Der 21. März ist ein besonderer Tag des Aufbruchs. Auch an einem 21. März – 1965 – führte Martin Luther King einen Marsch an, um gegen die Diskriminierung der Farbigen bei der Wahlrechtsregistrierung zu protestieren.
Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassendiskriminierung, Tag des Aufbruchs zum Recht! Nicht der Marsch von Luther King, sondern ein Ereignis fünf Jahre vorher, am gleichen Tag, war Anstoß, 1966 diesen Gedenktag auszurufen: 69 schwarze Südafrikaner/innen wurden am 21. März 1960 in Südafrika getötet, als sie gegen unterdrückende Passbestimmungen protestierten. 2009 stellte der UN Menschenrechtskommissar zunehmende Rassendiskriminierung fest. Sie betrifft vor allem Frauen, religiöse Minderheiten, Flüchtlinge und Einwanderer. In vielen Ländern werden auch Andersgläubige diskriminiert. So wird geschätzt, dass weltweit 200 Millionen Christen verfolgt werden.
Machen Sie mit. Diskriminierungen gibt es auch bei uns in Österreich. – Verfassen Sie einen Text, der sich mit einer diskrimierten Gruppe solidarisiert. Alle Einsendungen bis 23. März nehmen an der Verlosung eines Themen-Buches teil. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 9 hat Bernadette Schachreiter gewonnen. (Durch die starren Rollen von Frauen und Männern in der Kirche gehe viel Lebendigkeit und Potenzial verloren, schrieb sie.)