Wo zwei oder drei: Gott ist in der Gemeinschaft spürbar
Die Burg Altpernstein in Micheldorf sowie Taizé in Frankreich sind für Anna Pointner (18) zentrale Glaubensorte. „Hier passe ich hin, hier kann ich sein, wie ich bin“, sagt die junge Gallneukirchnerin.
Ausgabe: 2012/12, Gemeinschaft, Gott, Burg Altpernstin, Frankreich, Pointner
Es sind sehr schöne Erfahrungen, die Anna mit der Burg Altpernstein verbindet. In dem hoch über dem Kremstal gelegenen Begegnungszentrum der Katholischen Jugend fühlt sich die Jugendliche einfach wohl. Besonders gerne ist sie im Raum der Stille, um alleine für sich zu sein. Am wichtigsten ist ihr bei ihrem Glaubensort jedoch die Gemeinschaft. „So wie es Jesus gesagt hat: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. Auf der Burg Altpernstein habe ich das Gefühl, dass ich aufgehoben bin“, sagt Anna Pointner: „Im Alltag frage ich mich oft, ob das so passt, wie ich mich gebe. In der Burggemeinschaft werde ich aber so angenommen und darf so sein, wie ich bin. Mit diesem Gefühl, dass jeder wertvoll ist, ist man besonders nahe bei Gott.“
Gott ist überall. Ihren zweiten wichtigen Glaubensort hat Anna in Taizé. „Es kommen dorthin Jugendliche aus aller Welt. Alle verbindet das Gleiche: der Glaube. Ich merke dadurch, dass Gott überall ist.“ Unmittelbar spürbar ist Gott, wenn Not gesehen wird von uns Menschen und wenn wir handeln, meint die 18-Jährige. Den starken Glauben will sie im Übrigen nicht für sich behalten. In ihrer Heimatpfarre engagiert sich Anna Pointner für die Gestaltung von Gottesdiensten, etwa beim Kinderweltgebetstag. „Ich hab das Gefühl, dass ich anderen Menschen etwas geben kann.“
Serie zu Glaubens-Orten
Dritter und letzter Teil der Kurzserie zum Jahresschwerpunkt der Katholischen Jugend „Mehr als du glaubst“. In der Fastenzeit erzählten drei Jugendliche dabei, was sie und ihre Glaubensorte verbindet.