Denken Sie sich über einer Fläche so groß wie Steyr einen See, 100 Meter tief, gefüllt mit sauberem Trinkwasser. – Dann haben Sie eine Vorstellung von Österreichs jährlichem Wasserverbrauch!
Der Weltwassertag am 22. März rückt ins Bewusstsein, dass der Zugang zu sauberem Wasser sehr ungleich verteilt ist. Die Wasserverteilung ist Wasser auf die Mühlen der Armut. Etwa zwei Drittel der 2,5 Kubik-Kilometer Wasser, die hierzulande jährlich verbraucht werden, benötigen Gewerbe und Industrie. Ein bisschen mehr als ein Viertel brauchen die Haushalte, sieben Prozent die Landwirtschaft. Ein Drittel des von den Haushalten verbrauchten Trinkwassers wird zum Duschen und Baden verwendet. In den Toiletten wird mehr als ein Fünftel weggespült, nur drei Prozent werden getrunken oder gekocht. Gewerbe, Industrie und Großverbrauch ausgenommen, verbraucht der/die Durchschnitts-Österreicher/in pro Tag 135 Liter Wasser. Ganz anders ist der Wasserzugang im Süden. Vielen Menschen in Afrika stehen zum Beispiel maximal zwanzig Liter Wasser am Tag zur Verfügung. Schmutziges Trinkwasser ist Ursache für den Tod vieler Kinder.
Machen Sie mit. Wieviel Wasser wird für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch benötigt? a) 1000 Liter, b) 10.000 Liter oder c) 15.000 Liter? Schreiben Sie uns bis 30. März ihre Antwort, wir verlosen ein Wasserbuch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 10 hat Erika Bittmann aus Wels gewonnen. (Die Stadt Wien steht an zweiter Stelle der Großgrundbesitzer.)