„Die anderen sind schuld.“ „Ich weiß von nichts.“ „Das ist eine Hetzkampagne!“ „Da liegt ein Missverständnis vor.“ Diese Sätze kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, sie sind zu Standards geworden, wenn unsere Volksvertreter/innen oder ehemalige Politiker/innen zu Vorwürfen befragt werden. Wenn Millionen für fragwürdige Leistungen den Besitzer wechseln, haben das die Medien nur falsch verstanden – ich bin echt erleichtert! Und es beruhigt mich, dass der Ex-BAWAG-Chef – krank und haftunfähig – nun doch ein paar Schwünge am nächtlichen Parkett machen kann, wirklich. Auch ein anderer Herr, der zwar „gar nicht so untalentiert ist und eigentlich ganz gut tanzt“, musste das (Dancing-Stars-) Parkett schon wieder räumen. Die Begründung? Klar, er konnte nichts dafür, die Juroren haben ihn „vernichtet“.
Da lobe ich mir unsere Schisportler/innen. Sie haben in den letzen Jahren gelernt, dass das Publikum nichts von schlechten Pisten hören will, selbst wenn das nicht zu übersehen ist. Sie stehen – wenn sie schon einmal einen schlechteren Lauf hatten – zu ihren Patzern und wollen es beim nächsten Mal besser machen. Bravo, diese Ehrlichkeit imponniert mir.