„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel!“ Dieser Satz von Albert Schweitzer ist eine Ermutigung, sich einzumischen und an einer solidarischen Gesellschaft mitzubauen.
Es gibt viele Menschen, die viel tun, auch wenn es angesichts der Riesen-Mächte wie Egoismus und ungehemmter Finanz-Kapitalismus wenig erscheinen mag. Besondere Beispiele dazu holt alljährlich der Solidaritätspreis der KirchenZeitung vor den Vorhang. Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl überreichten am 15. Mai die diesjährigen Auszeichnungen. Globales und lokales Handeln, Vernetzung und Gemeinschaft, nachhaltige und regionale Initiativen, Abbau von Vorurteils-Barrieren und interreligiöser Dialog, professionelle Hilfe und ehrenamtliches Engagement: Solidarität knüpft ein Netz aus vielen Fäden. Diese Vielfalt bewusst zu machen und so die Solidarität insgesamt zu stärken, ist neben der Ehrung von beispielhaftem Einsatz eine weitere Absicht des Solidaritätspreises. So macht etwa die Initiative jener jungen Muslimas und Muslime Mut, die sich in der ÖSSU (Österreichische Schüler/innen und Student/-innen Union) zusammengeschlossen haben. Sie pflegen den Dialog, unter anderem mit Lehrer/innen, um so zum Abbau von Vorurteilen beizutragen.