Wer den Kuckuck hört, sollte nach dem Geldtascherl greifen, es bringt Geldsegen, weiß der Aberglaube. Vielleicht ist aber doch etwas dran, denkt heute noch manche/r und hält das Börserl fest, wenn der Weg durch den Wald führt. Kuckuck, Kuckuck, rufen auch die Kinder. Oder heißt es: Guck, guck, guck, guck? Egal, der Kuckuck hat noch viele andere Beziehungen zur Lebenswelt der Menschen. Etwa wenn er als Bundesadler verkleidet das Pfandsiegel ziert. Oder wenn er im Zorn beim Namen gerufen wird: Zum Kuckuck noch mal! Woher das wohl stammt? Das weiß nur der Kuckuck. Ihm haben ja unsere Vor-Vorfahren Wahrsager-Qualitäten nachgesagt. Er konnte voraussagen, wie alt man wird. Ich glaube, er kann es auch heute noch. Man muss nur die Rufe zählen, die man im Mai hört. Ich bin schon bei 126.
Machen Sie mit. Wie kommt es zum Ausspruch „Zum Kuckuck noch mal!“ – A) Früher wurde der Teufel auch Kuckuck genannt. B) Der Ausspruch ist dem Ärger von Rohrsängern, Grasmücken, Zaunkönigen und anderen Vögeln nachempfunden, wenn sie merken, dass ihnen der Kuckuck ein Kuckucksei gelegt hat. Schreiben Sie uns bis 25. Mai, ob Sie A) oder B) für wahrscheinlicher halten. Wir verlosen ein Vogel-Buch.
Beim Denk Mal Nr. 18 hat Elfriede Ortner aus Wels gewonnen (sie assoziiert mit Mai vor allem viele persönliche Erinnerungstage – Geburtstag, Namenstag, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Muttertag).