Es wird Zeit zu regeln, was noch zu regeln ist. Unsere Milchstraße wird mit dem Andromeda-Nebel zusammenstoßen, sagen die Wissenschafter. In vier Milliarden Jahren wird es so weit sein. Mit der schönen Regelmäßigkeit der Sonnenwende ist es dann möglicherweise auch vorbei.
Vorbei mit unserer schönen Erde muss es dann dennoch nicht sein. Wenn Milchstraßen kollidieren, fliegen sie gewissermaßen durch einander hindurch – und ordnen sich dabei neu. In unserem Fall dürfte das Ergebnis eine neue Milchstraße sein, in der auch unser Sonnensystem mit Mutter Erde einen neuen Platz haben wird. Eine interstellare Hochzeit sozusagen. Der Vergleich ist nicht weit hergeholt, denn bei einem solchen Vorgang können sich neue Gestirne bilden. Wissenschafter vermuten, dass auch unser Sonnensystem seine Entstehung der Wechselwirkung zweier Milchstraßen zu verdanken hat. Also: Man kann dem Ereignis mit Optimismus entgegensehen.
Machen Sie mit. Wie heißen die unmittelbaren Nachbarplaneten der Erde? Unter den Einsendungen verlosen wir ein Buch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 22 (Linnés Blumenuhr zeigt im Botanischen Garten von Uppsala die Uhrzeit durch jeweils zur Stunde blühende Blumen an). Gewonnen hat: Hermann Seifert, Vöcklabruck.