Jetzt ist wieder Feuerzeit. Das Johannisfeuer ist zum Beispiel seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert. Es steht eng in Zusammenhang mit der Sonnenwende wie auch das Petersfeuer.
Die Symbolik der Tage und des Feuerbrauchs ist umfangreich. So wird auch das Johannisfest am 24. Juni mit der Aussage von Johannes dem Täufer, wie sie bei Joh 3,30 überliefert ist, in Verbindung mit der Sommersonnenwende gebracht. Johannes sagt mit Bezug auf den Messias: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Die Tage werden jetzt kürzer bis zur Wintersonnenwende, bis zu Christi Geburt. Die Beherrschung des Feuers ist eine kulturelle Leistung des Menschen. Wissenschaftlich gesichert sind Belege für die Feuernutzung vor 400.000 Jahren. Manche archäologische Funde aber datieren – umstritten – noch viel weiter zurück in der Menschheitgeschichte. So oder so: ums Feuer (Sonnwendfeuer, Lagerfeuer...) scharen sich bis heute gerne Menschen. Machen Sie mit. Beim Petersfeuer wird eine Puppe mitverbrannt. Warum? Eine allgemein gesicherte Erklärung gibt es dafür nicht. Aber vielleicht haben Sie eine (originelle) Erklärung, dann schreiben Sie uns diese bitte bis 29. Juni! Wir verlosen Feuerliches.
Beim Denk Mal Nr. 23 hat Josef Unterguggenberger aus Unterweitersdorf gewonnen. (Beim Spiel Kroatien gegen Spanien – 0:1 – wurde ein Tor geschossen, beim Spiel Dänemark gegen Deutschland – 1:2 – schoss Deutschland in der 19. Minute das erste Tor)