In Österreich wird seit einigen Tausend Jahren Wein kultiviert. Die größte Ausdehnung der Rebfläche gab es im 16. Jahrhundert – damals wurde auf dreimal so viel Fläche Wein gebaut wie heute. Aktuell gibt es etwa 20.000 Weinbau-Betriebe, 500 Winzer bewirtschaften ihre Weingärten biologisch.
Wein – da ist nicht nur an Alkohol zu denken: Tafeltrauben sind ein besonderer Obstgenuss. In vielen Familien wird der Traubensaft als hervorragendes Getränk geschätzt. – Natürlich aber hat der Wein seine besondere Bedeutung als vergorenes Getränk. Von ihm ist auch in der Bibel, im Alten wie im Neuen Testament, oft die Rede. Im Buch der Sprichwörter etwa wird König Lemuel (dem Gott Ergebenen) geraten: „Gebt berauschenden Trank dem, der zusammenbricht, und Wein denen, die im Herzen verbittert sind. Ein solcher möge trinken und seine Armut vergessen, und nicht mehr an seine Mühsal denken.“ (Spr 31,6-7) An diese Worte schließt sich die Aufforderung an den König: „Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ (Spr 31,8)
Machen Sie mit. Finden Sie zumindest fünf weitere Bibelstellen, in denen vom Wein die Rede ist. Schreiben Sie uns bis 28. September. Wir verlosen einen Karton Bio-Wein. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 36 hat Adrian Buchegger aus Wels gewonnen. (Maria Theresia ordnete 1774 die Schulpflicht an.)