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Oberösterreich kämpft gegen den Hunger im Kongo

Kongo, Afrika. Gewalt und Hunger dominieren im ärmsten Land der Welt. Hilfe aus Oberösterreich bringt Hoffnung. Straßenkinder werden zu Bäckerinnen ausgebildet. Babys müssen nicht mehr hungern. Aidskranke haben wieder Perspektiven.
Ausgabe: 2012/39, Armut, Kongo, Straßenkinder, Aids-Erkrankung , Kinshasa, Maniok
25.09.2012
- Matthäus Fellinger
Es sind jene, die es nicht mehr ausgehalten haben. Auch ihre fast angeborene Fröhlichkeit konnte sie nicht mehr halten. Auf brüchigen Booten versuchen sie, das Meer zu überwinden. Flüchtlinge des Krieges, Flüchtlinge aus der Armut. Aber nur wenige ziehen fort. Die meisten bleiben dort – im Land der Armut.
Die Demokratische Republik Kongo ist laut UNO-Statistik das ärmste Land der Welt. 17 Millionen Menschen bevölkern die Hauptstadt Kinshasa, halb in den Hütten, halb auf der Straße. Viermal so groß wie Deutschland ist die Republik Kongo. Wie man hier leben kann, fragt sich ein Europäer. In den schwer zugänglichen Landregionen sei die Armut, erzählt man, noch größer.
Der Kongo ist eines der Länder, in denen die Auslandshilfe der Caritas und das Land Oberösterreich entwicklungspolitisch aktiv sind.
Simon ist zwölf. Vor vier Wochen wurde er in einem der Dörfer am N'sele Fluss gefunden, mit einer Infektion, die tödlich gewesen wäre. Gott sei Dank gibt es das Gesundheitszentrum St. Raymond. Vor allem unterernährte Kinder werden hier aufgepäppelt. Frauen können ihre Kinder unter medizinischer Betreuung auf die Welt bringen – auch wenn als Infusionsflasche eine ausgediente Mineralwasserflasche dient. Ein mit Solarenergie betriebener Brunnen pumpt das Wasser für das Gesundheitszentrum aus der Erde. Früher musste es zu Fuß herbeigeschafft werden. Energie, Strom ist überall im Kongo Mangelware.

Kampf gegen die Unterernährung mit Babybrei


Ein Gemisch aus Soja, Mais, Zucker und Öl bedeutet für viele unterernährte Kinder die Rettung – hier in N'sele, aber auch im Armenviertel Malweka am Stadtrand von Kinshasa. Mit gewöhnlichen Autos kommt man nicht hierher, da braucht es geländegängige Fahrzeuge, die sich den Weg zwischen den Hütten auf den schlammigen Wegen voller Schlaglöcher bahnen.
Oft haben die Kleinen Ödeme an den Beinen, die Haut löst sich ab. Mit dem Nahrungsbrei werden sie wieder auf Normalgewicht gebracht.  
Ein Vater und eine Mutter kommen mit ihren vier Kindern zur Station, während die Reisegrupe mit Landeshauptmann Josef Pühringer gerade da ist. Erst vorige Woche sind sie aus dem Spital entlassen worden. Sie alle waren schwer unterernährt. Jetzt bringen sie – zum Dank – ein Büschel Gemüse. Sie wollen anderen helfen.
„Jeder Politiker“, meint Landeshauptmann Pühringer, „sollte einmal eine solche Reise machen.“ Er verspricht, die Ausgaben für Entwicklungshilfe nicht zu kürzen. Mit 870.000 Euro hat Oberösterreich seit dem Jahr 2000 im Kongo Projekte gefördert – im Bereich Bildung, Landwirtschaft, für Gesundheitsversorgung und Wasserprojekte. Die Oberösterreichische Energie AG fördert eine Reihe von Brunnenprojekten. 400.000 Menschen werden so mit sauberem Wasser versorgt.
Österreicherinnen sind in Kinshasa schon lange engagiert. Schwester Irene Haider lebt seit 41 Jahren in Afrika. Schwester Hildegard Litzlhammer hat im Zentrum der Stadt das Café Mozart gegründet. Hierher kommen – als Kunden – die Reichen der Stadt, die Leute aus den Botschaften. Mit den Einnahmen aus dem Café werden die Sozialprojekte finanziert. Am Rand der Stadt liegt das Armenviertel Sanga Mamba mit einer großen Schule – für 900 Kinder am Vormittag, für 900 am Nachmittag. Ausbildung ist der erste Schritt aus der Armut.

Neue Ausbeutung durch Chinesen


Der Staat kümmert sich kaum um die verarmte Bevölkerung. Dabei ist der Kongo reich, doch die wertvollen Rohstoffe werden vorwiegend von chinesischen Firmen aus dem Land geholt. Den Leuten bleibt nichts. Die Unruhen, die immer wieder im Osten des Landes ausbrechen, haben mit dieser neuen Kolo­nialisierung zu tun, meint Caritas-Bischof Janvier Kastaka. Seine Diözese, fast so groß wie Österreich, liegt im Krisengebiet.
Der Kirche vertrauen die Menschen. In den Straßenzügen treffen sich die Leute während der Woche in Basisgemeinden. Man sorgt füreinander. In der Pfarre St. Pierre im Zentrum finden alte Menschen, die sonst niemand haben, Unterkunft im Altenheim. Es wurde gerade mit oberösterreichischer Unterstützung instand gesetzt, aber was ist ein Heim für 15 Leute in einer 17-Millionen-Stadt?  
Rund zwei Autostunden von Kinshasa entfernt hat Papa Thomas seine Felder. Ein Mikrokredit von 160 Dollar war der Start. Damit konnte er einen Hektar Ackerboden pachten und die Traktormiete bezahlten. Jetzt baut er Maniok, Erdnüsse und Mais an. Vom Ertrag lebt die Familie, und die älteste Tochter kann sogar studieren, erzählt er stolz. Mit Unterstützung des Landes und der Caritas Oberösterreich ermöglicht dieses Mikrokredit-Projekt bereits über 1600 Menschen, dass ihre Ernährung sichergestellt wird. Die Nahrungsmittelpreise haben sich im Kongo in den letzten drei Jahren verdoppelt. Es wird helfen, den Hunger aus der Region hintanzuhalten, und Leute davon abhalten, in die Stadt zu ziehen, wo ihre Hoffnungen enttäuscht werden.
Überall in der Stadt versuchen Menschen am Straßenrand irgendetwas zu verkaufen. Die Gehälter – ein Lehrer verdient rund 60 Euro im Monat – reichen nicht aus. Dafür bekommt er gerade einen Sack Reis mit 50 Kilo. Und anders als in Österreich müssen die Familien auch das Schulgeld für die Kinder aufbringen.
Die Spirale der Armut zu durchbrechen, ist das Ziel der Caritas-Arbeit. Andrea Fellner von der Caritas-Auslandshilfe verbringt rund drei Monate jährlich hier im Kongo. „Wir wollen das uns Mögliche tun, dass die Menschen hier besser leben können“, sagt Caritas-Direktor Mathias Mühlberger zum Engagement der Caritas im ärmsten Land der Welt.

Kongo

Seit 1999 ist die Caritas Oberösterreich im Kongo aktiv, das Land Oberösterreich unterstützt diese Arbeit. Ernährungssicherung, Gesundheitsprojekte, Ausbildung und Wasserversorgung sind die Schwerpunkte der Hilfe.
Erst 1870 wurde das Kongobecken vom ersten Europäer bereist. Bis 1960 war die heutige Demokratische Republik Kongo belgische Kolonie. Es folgte jedoch bald die 30-jährige Diktatur des Mobutu-Regimes. 2006 und 2011 fanden seither die ersten freien Wahlen statt. Laut UNO-Statistik ist die Demokratische Republik Kongo das ärmste Land der Welt.

Von 15. bis 19. September reiste Landeshauptmann Josef Pühringer als Entwicklungsreferent des Landes mit einer Caritas-Delegation in den Kongo, um das weitere Engagement des Landes Oberösterreich mit der Caritas zu koordinieren.

- Caritas-Kongo-Hilfe: RLB OÖ, 1.245.000, BLZ 34.000, Kennwort: Kongo.
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