Linz-St.Theresia am Keferfeld feierte von 5. bis 7. Oktober 50 Jahre Kirchweihe. Der Pfarrer freut sich zum Jubiläum, dass die Pfarre auch für Junge attraktiv ist.
Der Höhepunkt des Jubiläumswochenendes war die Festmesse am Sonntag mit Altbischof Maximilian Aichern, bei der die große Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Über die Grenzen Österreichs berühmt ist der imposante Kirchenbau. Auch das Gebiet von St. Theresia sprengt Stadtgrenzen. Die eine Hälfte gehört zu Leonding, die andere zu Linz. Weniger bekannt ist, dass die Wochentagskapelle aus unbehauenem Mauthausener Granit als Mahnmal für die Leiden der Häftlinge im Konzentrationslager Mauthausen geschaffen wurde. Für Junge, für Kranke. Der Blick des Pfarrers Vitus Kriechbaumer in die Zukunft ist optimistisch. So freut er sich über die Spielgruppen für Eltern mit Kleinkindern, Jungschargruppen und Ministranten. „Die junge Generation nimmt ihren Platz ein“, sagt Kriechbaumer. Beeindruckend ist auch der Krankenbesuchsdienst. Seit fast 50 Jahren werden Kranke der Pfarre in den Krankenhäusern besucht. Derzeit ist ein großes Team von 21 Mitarbeiterinnen im ehrenamtlichen Einsatz.