New York sagt der Fettleibigkeit ihrer Bürger mittels Verbot den Kampf an. Ob das dazu führt, dass weniger Süßes konsumiert wird, ist allerdings fraglich. Ein Kommentar von Susanne Huber.
Ausgabe: 2012/41, Fettleibigkeit, Becher, Limonade, Verbot, New York
10.10.2012
- Susanne Huber
Nicht nur in Österreich oder Deutschland, auch in den USA gibt es immer mehr viel zu dicke Menschen. Zu viel Fleisch und Wurst, zu viel Salziges und Süßes führen früher oder später zu einer Zunahme des Körpergewichts und machen auf Dauer auch krank. In New York sollen ab März 2013 die riesigen Becher für gesüßte Getränke verboten werden. Sodagetränke wie Cola gibt es dann nur noch in bis zu 0,47 Liter-Bechern zu kaufen. Eine Stadt sagt der Fettleibigkeit ihrer Bürger also den Kampf an. Ob Verbote das geeignete Mittel sind, weniger Süßes zu konsumieren, ist allerdings fraglich. Das Essverhalten der Menschen positiv zu verändern ist auf jeden Fall aber eine Frage der Erziehung und Aufklärung. Und da sollten vor allem Eltern nicht nur die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen.