Die 6. Ausgabe von „72 Stunden ohne Kompromiss“brachte einen neuen Teilnahmerekord. 1000 Jugendliche engagierten sich von 17. bis 20. Oktober 72 Stunden lang in rund 70 Projekten in ganz Oberösterreich, wie z.B. in der Caritas-Einrichtung Invita Linz, die Schülerinnen der Kreuzschwesternschule verschönerten.
Österreichweit haben an der Jugendsozialaktion mehr als 5000 Jugendliche an 400 Sozialprojekten beteiligt und dabei mehr als 350.000 Arbeitsstunden freiwillig geleistet.
Soziale Jugendliche
"Jugendliche sind sozial und solidarisch", dies hätte ihr Engagement bei "72 Stunden ohne Kompromiss" bewiesen, hält Noemi Müller als ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich fest. Das Engagement der Jugendlichen sei ein "Vorbild für die ganze Gesellschaft". Dies hätte sich bei den Projekten der Jugendlichen für benachteiligte oder sozial isolierte Personengruppen deutlich gezeigt. Mit den vielfältigen Erfahrungen, die die Jugendlichen in den drei Tagen gesammelt haben, würden sich für sie "ganz neue Sichtweisen auf ihre Umwelt eröffnen".
Die Projekte waren nach Angaben der Veranstalter "abwechslungsreich und herausfordernd": So wurde beispielsweise in Oberösterreich ein Pavillon der Begegnung in einem Heim für Asylwerber gebaut, in Wien den Bewohnern eines Seniorenheimes das Internet näher gebrach und in Salzburg gestrickt und für soziale Projekte Straßenmusik gemacht. In der Steiermark wurde ein Gartenbiotop geplant, im Burgenland ein Benefiz-Rockkonzert auf die Bühne gebracht, in Vorarlberg eine Alpe gepflegt, in Tirol mit den Clini-Clowns Frohsinn verbreitet, in Kärnten Apfelsaft für ein Missionsprojekt produziert und in Niederösterreich ein Generationencafé organisiert.
Bereits zum sechsten Mal hat "72 Stunden ohne Kompromiss" heuer wieder stattgefunden und ist im bewährten Zwei-Jahres-Rhythmus erneut für 2014 geplant. Die Katholische Jugend Österreich organisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit "youngCaritas" und "Hitradio Ö3“.