Am 18. Oktober wurde im Franziskushaus Ried das Bibel-Bilderbuch „und das Wort ist Bild geworden“ von Hans Kumpfmüller und KiZ-Chefredakteur Matthäus Fellinger vorgestellt.
„Wonn zwoa, drei leid zuafelle wo beinondschdend, do bi i a scho dabei.“ Schwierigkeiten beim Lesen? Wenn Hans Kumpfmüller markante Bibeltexte ins Innviertlerische überträgt, dann gehen sie nicht so locker über die Lippen, wie man sie gewohnt ist. Man muss sich die Texte schon zusammenbuchstabieren. Aber: In Hochdeutsch stehen sie auch dabei. 36 Bibelstellen in „Hoch- und Tiefsprache“, wie Kumpfmüller sagt, werden in eindrucksvollen Bildern zum Ausdruck gebracht. Zu Zeiten, da Menschen wenig gelesen haben oder nicht lesen konnten, fand die Bibel Ausdruck in Bildern – auf Kirchenmauern, besonders eindrucksvoll etwa in den Moldauklöstern. Das war die Anregung für dieses Buch. Das Bibelbuch verwendet die Bildsprache unserer Zeit. Matthäus Fellinger hat zu den Bibeltexten und Bildern Meditationen geschrieben. Das Buch lädt zum „Betrachten“ ein. Übrigens: „& aus de buagschdom is a buidl woan“ heißt das Buch auf Innviertlerisch.
- Hans Kumpfmüller, Matthäus Fellinger, und das Wort ist Bild geworden, Verlag Hammerer, Ried i. I. 2012, www.hammerer.at/bibelbuch, ISBN 978-900963-68-2, Euro 27,90. Erhältlich auch im Behelfsdienst des Pastoralamtes.