Stift Kremsmünster. „Wir können die Vergangenheit nicht rückgängig machen“, betont Abt Ambros Ebhart im Blick auf die 2010 bekannt gewordenen Fälle von Gewalt und Missbrauch im Gymnasium und Internat.
„Wir können und möchten aber alles daransetzen, dass es in eine gute Zukunft geht.“ Das pädagogische Symposium am vergangene Samstag, den 10. November 2012 war einer von mehreren Bausteinen der Aufarbeitung des Geschehenen. „Aufgrund vergangener Vorkommnisse sind wir in die Pflicht genommen“, so Abt Ambros und erklärte zum Thema des Symposiums: Gegenseitiger Respekt und wertschätzende Begegnung sind Grundlagen des Zusammenlebens, nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale Kompetenz sind immer mehr gefragt. Mehr als 40 Pädagog/innen nahmen daran teil. Als Referenten waren Christian Schacherreiter, Direktor des Peuerbach-Gymnasiums in Linz, und der Wiener Religionspädagoge Martin Jäggle geladen.
Pädagogische Symposien sollen künftig regelmäßig abgehalten werden, bekräftigte der Abt. Er erwarte sich davon einen „besseren, sensibleren Umgang und mehr Offenheit untereinander“.