Kölner Pfarre für Arme. In der deutschen Pfarre Köln-Vingst leben viele Menschen in Armut. Wie man als Seelsorger mit dieser Herausforderung umgehen kann, lebt der dortige Seelsorger Franz Meurer vor. So können etwa Jugendliche in seiner Pfarre den Gabelstapler-Führerschein erwerben, um ihre Chance auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen. Zu den Sonntagsmessen kommen bis zu 500 Personen, die anschließend zu einer kostenlosen Tafel im Kirchenraum geladen werden. Angetan von dieser Art der Seelsorge ist Caritas-Regionalkoordinator Mag. Wilfried Scheidl, der in der Welser Stadtpfarre am 21. November einem interessierten Publikum das Kölner Pfarrmodell vorstellte. Wilfried Scheidl ermutigte die Zuhörer/innen, dem nachzuspüren, was den Menschen im umfassenden Sinn zum Leben verhilft. „Für uns ist das eine Bestärkung“, erzählt Ernst Moritzer vom Caritas-Fachausschuss der Stadtpfarre Wels. Man wolle für alle offen sein. Besonders zeigt sich das in dem Engagement der Pfarre für Flüchtlinge. Der Fachausschuss hilft diesen finanziell und berät sie bei ihren Asylanträgen. Humor in der Kirche. Johann Ruhsam, Kurat in Perg, schreibt humorvolle Texte und sammelt witzige Beiträge anderer Autoren. So viel Stoff hat er dabei schon, dass nach dem ersten Werk „Gaudium“, bereits das „Gaudium II“ erschienen ist. „Es darf gelacht werden, denn das Lachen oder Schmunzeln ist Balsam für die Seele und beugt depressiven Phasen vor“, schreibt Johann Ruhsam. Neben vielen Mundartgedichten bietet der Herausgeber eigene Betrachtungen über Zustände in der Gesellschaft im Allgemeinen und in der Kirche im Speziellen, die zum Schmunzeln anregen. Das 280 Seiten starke Buch ist um 21,90 Euro bei der Buchhandlung Frick in Perg, beim Veritas Verlag in Linz und bei der Bücherinsel Gallneukirchen erhältlich. Erschienen ist es im Eigenverlag.