Wissenschaftliche Untersuchung über Benediktinerklöster als Modelle für einen nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsstil
Ausgabe: 2012/50, Benediktinerklöstern, Stift Kremsmünster, Steienstetten, Altenburg, St. Paul im Lavanttal, Münsterschwarzach, Plankstetten, Winkler, Klöster
12.12.2012
Die Stifte Kremsmünster, Seitenstetten, Altenburg, St. Paul im Lavanttal sowie Münsterschwarzach und Plankstetten in Deutschland machten bei dem groß angelegten Projekt „Umgang mit der Schöpfung (UmiS). Benediktinerklöster als Modelle für einen nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsstil?“ mit. Ausgehend von Univ.-Prof. Bernhard Freyer, der an der Universität für Bodenkultur in Wien lehrt, beteiligten sich Soziologen, Ökologen, Historiker, Marketingexperten, Verantwortliche für Klosterschulen und mit Univ.-Prof. Michael Rosenberger und Georg Winkler als Dissertant Theologen an der Studie.
Winkler hat in den Klöstern Mönche interviewt: Was verstehen sie unter Nachhaltigkeit und wie verbinden sie diese mit ihrer Spiritualität und der Regel des hl. Benedikt? Er analysierte mit Ordensleuten und Stifts-Mitarbeiter/innen die Entwicklungen der Klöster in den vergangenen Jahrzehnten und versuchte einen Ausblick in die Zukunft. Im Laufe der Jahre 2011 und 2012 wurden die Ergebnisse in den Stiften präsentiert. P. Michael Hüttl vom Stift Altenburg, als ein Klostervertreter in das Projekt entsandt, bilanziert: „Für mich war es wirklich eine Hilfe, sich mit der Frage der Nachhaltigkeit gründlich auseinanderzusetzen. Doch das Projekt bleibt natürlich ein Prozess.“ Weiteres unter www.umis.at