Das Thema Sicherheit wird zunehmend wichtiger für Pfarrsekretärinnen werden müssen, sagt Martha Leonhartsberger, die geistliche Begleiterin der Berufsgemeinschaft der Pfarrsekretär/innen.
Ausgabe: 2013/12, Pfarrsekretärin, Sicherheit, Leonhartsberger, Bettler, Schloss Puchberg
20.03.2013
- Josef Wallner
Mit Ängstlichkeit hat das nichts zu tun, sondern mit einem Gespür für die Realität: Pfarrsekretärinnen sind häufig ganz allein in einem großen leeren Pfarrhof, wenn sie Kanzleistunden haben. Manchmal stehen sie plötzlich allein Bettlern gegenüber oder sie beschleicht ein ungutes Gefühl, weil jederzeit wer unbemerkt ins Haus kommen könnte. Leonhartsberger regt an, dass die Berufsgemeinschaft sich in Zukunft intensiver mit der „Sicherheitsfrage“ beschäftigt.
Vergangene Woche trafen sich 140 Pfarrsekretärinnen und fünf Sekretäre zu Bildungstagen in Schloss Puchberg. Neben der fachlichen Fortbildung diente das Treffen dem Erfahrungsaustausch – ein wichtiger Programmpunkt, da die allermeisten Pfarrsekretär/innen vor Ort keine Arbeitskolleg/innen haben.
Leonhartsberger freute sich, dass die abschließende, sehr berührende Wort-Gottes-Feier eine Pfarrsekretärin geleitet hatte. Ulrike De Zuani aus Bad Wimsbach gestaltet auch in der Pfarre die Liturgie mit.