Ein ägyptischer Christ, in Libyen wegen angeblicher „Abwerbung vom Islam“ verhaftet, ist in Folge von schwerer Folter im Gefängnis von Bengasi gestorben.
Das berichten die Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt und die Stiftung Pro Oriente in Wien. Die IGFM forderte die ägyptische Regierung auf, sich stärker für den Schutz ägyptischer Staatsangehöriger in Libyen einzusetzen. In Libyen sind in den vergangenen Wochen zahlreiche koptische Christen aus Ägypten u. a. wegen angeblicher „Verbreitung des Christentums“ verhaftet worden. Rund 100 Christen seien derzeit inhaftiert.