Die Caritas-Sozialberatungsstellen für Menschen in Not unterstützten im Jahr 2012 etwa 13.000 Menschen. Gegenüber dem Jahr 2011 stieg diese Zahl um 500.
Knapp die Hälfte der bei der Caritas Hilfe suchenden Menschen hatten große Probleme mit den Wohnungs-bzw. Energiekosten. Etwa 40 Prozent ihres Einkommens (und da ist die Wohnbeihilfe mitgerechnet) gehen für Wohnen und Energie auf.
Die schwierige Situation, die die Wohnkosten hervorrufen, wird auch durch eine Analyse der Arbeiterkammer bestätigt: Die Mieten sind vom Jahr 2000 zum Jahr 2010 um 34,5 Prozent gestiegen; die Löhne wuchsen im gleichen Zeitabschnitt dagegen nur um 22 Prozent.