Ein Verbot von Waffenexporten in Länder, in denen Menschenrechte verletzt werden, fordert der Heilige Stuhl.
Ausgabe: 2013/14, Waffen, Menschenrecht,
03.04.2013
In einer in New York am Sitz der UNO veröffentlichten Erklärung hofft der Vatikan auch darauf, dass es bald einen ersten internationalen Vertrag zum Handel mit konventionellen Waffen gibt. Entsprechende Verhandlungen sind derzeit in New York im Gang, frühere Gespräche im vergangenen Juli waren gescheitert. Erzbischof Francis Chullikatt, der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO, verlangt in der Erklärung, dass Waffenhandel und -export nicht von wirtschaftlichen Interessen dominiert werden.