Die Familien hätten kein Interesse an parteipolitischen Gefechten. Das betonte der Präsident des Katholischen Familienverbandes, Alfred Trendl. Am vergangenen Samstag feierte der Verband sein 60-jähriges Bestandsjubiläum.
Was die Familien mehr denn je bräuchten, sei die politische Verlässlichkeit, eine angemessene Unterstützung für ihre Leistungen sowie Rahmenbedingungen, die ihnen die nötige Wahlfreiheit bei der Gestaltung ihres Familienlebens ermöglichen. Dazu, so Trendl, sei endlich ein „nationaler Konsens“ über Parteigrenzen hinweg notwendig. Als „große Ungerechtigkeit“ bezeichnete er die seit Jahren ausständige Wertanpassung aller Transferleistungen (Kinderbeihilfe, Betreuungsgeld) und Steuerleistungen für Familien. Der Katholische Familienverband sieht sich sowohl durch seine Serviceleistungen als auch durch seinen politischen Einsatz als „Stimme und Anwalt der Familien in Österreich“. So etwa ist die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes für alle Mütter (und Väter) der hartnäckigen Initiative des ehemaligen KFÖ-Präsidenten Helmut Schattovits zu verdanken. Anlässlich seines 60-Jahr-Jubiläums aber blickte der Familienverband nicht nur zurück, sondern lud dazu ein, „gemeinsam die Zukunft zu gestalten“. Dazu erschien auch ein „Lesebuch der Zukunft“, in dem 57 Autor/innen zu verschiedensten Themenbereichen visionäre Ausblicke bzw. sehr persönliche Statements abgeben.
Lesebuch der Zukunft – Familie 2030. € 15 zzgl. Porto. Unter: info@familie.at od. 01/515 52-3201.