Vergangene Woche verabschiedete der Ministerrat das Budgetrahmengesetz bis 2017. Darin ist eine Kürzung der direkten Entwicklungshilfe um weitere 15 Millionen Euro vorgesehen.
Seit 2010 wurden die Gelder für die Ärmsten der Welt bereits von knapp 100 auf 68 Millionen gekürzt. Caritas, Diakonie und die Entwicklungsorganisationen protestieren gegen diese „unverantwortliche Politik“ entschieden und rufen die Abgeordneten auf, diesen Plänen nicht zuzustimmen. Erst im Vorjahr haben vier der fünf Parteien in einem Entschließungsantrag gegen weitere Einsparungen bei der direkten Entwicklungshilfe gestimmt.