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Täglich ein Autobus Zuwanderer

Man kann den Sojaanbau in Brasilien schrecklich finden oder nicht – aber es gibt ihn und die Menschen, die von ihm leben. Der Ennser Priester Christian Mayr ist seit einem Jahr Pfarrer in LEM – in einer Stadt, die im Bundesstaat Bahia als Zentrum des „Agrobusiness“ gilt, wie die industrialisierte Landwirtschaft hier genannt wird.
Ausgabe: 2013/17, Sojaanbau, Brasilien, Christian Mayr, Agrobusiness, LEM, Wachstum, Baumwolle, Mais, Agrarindustrie
24.04.2013
- Josef Wallner
Als Pfarrer Christian Mayr 1995 in die Diözese Barreiras zu Bischof Richard Weberberger aus dem Stift Kremsmünster kam, war Luis Eduardo Magalhaes (LEM) ein Distrikt von Barreiras: Rund 90 Kilometer von der Stadt des Bischofs entfernt, zählte LEM gerade einmal 12.000 Menschen. Heute, keine 20 Jahre später, ist es eine Stadt mit 70.000 Bewohner/innen. Dieses Wachstum hat der Anbau von Soja, Baumwolle und Mais gebracht. Landwirte aus dem Süden Brasiliens sind gekommen und haben in harter Arbeit, aber oft auch mit harten Methoden beim Kampf um Grund und Boden und rücksichtslos gegen die Natur eine Agrarindustrie aufgebaut. Inzwischen gibt es Gesetze zum Schutz von Menschen und Umwelt, auch wenn es immer wieder zu Spannungen kommt, erklärt Pfarrer Mayr und rät zu Nüchternheit: „Man darf das Agrobusiness nicht von vornherein verurteilen. Es hat die Region entwickelt. Das ist die brasilianische Sicht.“ Die Landwirtschaft auf kleinen Flächen, die nur auf die Ernährung der eigenen Familien zielt, hätte diese Entwicklung in LEM nicht ermöglicht: Krankenhaus, Schulen, Fakultät, asphaltierte Straßen und auch das Internet. „Wir haben hier ein Nebeneinander von der Landwirtschaft, wo mit Pferden geackert wird, und computergesteuertem Baumwollfeld“, sagt der Pfarrer: „So wie Österreich aufgrund seiner Landschaft eine Berufung zum Tourismus hat, hat Brasilien eine Berufung zur Landwirtschaft.“

Von Chicago dirigiert


Das Problem liegt in einer Landwirtschaft, die für den Export im neoliberalen Wirtschaftssystem produziert: An der Agrarbörse in Chicago werden die Preise gemacht und die Ernten ein Jahr im Voraus verkauft, es gibt nur eine Handvoll Konzerne, die weltweit den Sojahandel kontrollieren ... Das Agrobusiness schafft bei Weitem nicht das Paradies, betont Mayr: Künstliche Bewässerung bedroht das Grundwasser, hoher Düngemitteleinsatz wird wegen der Monokulturen notwendig, gentechnisch verändertes Soja macht zusätzlich von den Konzernen abhängig.
„Ein Zerschlagen der riesigen Betriebe wäre aber unrealistisch und brächte keine Lösung“, ist Pfarrer Mayr überzeugt. Es wäre aber eine langsamere Entwicklung sinnvoll, mehr Einsatz für Nachhaltigkeit wie z. B. größere verpflichtende Bracheflächen für Großgrundbesitz und eine verstärkte Förderung der Kleinbauern und der Landreform. Aber Brasilien hängt an der neoliberalen Weltwirtschaft. Da gibt es kein langsamer oder kleiner, Brasiliens Großgrundbesitzer werden von Chicago aus dirigiert. In Brasilien fehlt aber auch der Anreiz, die Produkte im Land selbst zu verarbeiten: Wer exportiert, zahlt weniger Steuern. „Ich versuche verstärkt ökologische und soziale Werte in die Gespräche und in die Verkündigung einzubringen.“ Das braucht aber Zeit und Vertrauen.

Die Opfer des Wachstums


Das explosive Wachstum der Stadt LEM zeugt von Aufschwung, stellt aber auch eine enorme Herausforderung dar. „Jeden Tag kommt ein Autobus voll Leute in die Stadt, die meisten mittellos, die in LEM eine bessere Zukunft suchen“, macht Chris­tian Mayr das Wachstum anschaulich. Manche finden auf den Ländereien Arbeit, manche müssen ihr Dasein fristen, bis sie irgendwo angeheuert werden oder auch nicht. Der Pfarrer arbeitet eng mit einer franziskanischen Gemeinschaft zusammen, die sich in der Stadt gebildet hat. Sie nimmt sich um Kranke an, die niemanden haben. Sie kümmert sich um Menschen, denen der Einstieg in den erhofften Aufschwung nicht gelungen ist oder die Opfer des Wirtschaftssystems wurden. „Im Kapitalismus ist das Geld mehr wert als der Mensch“, ist die Erfahrung, die ihn in Brasilien auf Schritt und Tritt begleitet. „Hier sind die Christen mehr denn je gefordert“, betont er.
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