BRIEF_KASTEN
Das Wahrzeichen steht im Eigentum der Stadt Linz: 1713 hatten die Bürger gelobt, zu Ehren der Dreifaltigkeit und der Gottesmutter Maria eine Säule zu errichten, da sie aus der Pestgefahr 1679 und 1713 sowie den Kriegen 1683 und 1703/04 errettet worden waren. Entworfen hat das Werk Antonio Beduzzi, fertiggestellt war es 1723. Ihre Geschichte zeigt, dass die Säule nicht nur ein Meisterwerk des Barock ist, sondern auch ein Denkmal des Glaubens der Menschen, die es errichten ließen. „Die Dreifaltigkeitssäule in Linz ist eine Verherrlichung des dreieinen Gottes. Gott ist gerade nicht die Entfremdung des Menschen, nicht die Vertröstung auf ein reines Jenseits, nicht die Sanktionierung von Krankheit und Leiden, nicht die Gutheißung von Kriegen im Namen des Allmächtigen. Die Verherrlichung Gottes, die Ehre Gottes ist aber der lebendige Mensch“, predigte Bischof Manfred Scheuer am heurigen Dreifaltigkeitssonntag.
Machen Sie mit! Was geschah 1683 militärisch in Wien, wovon Linz verschont blieb? Einsendungen bis So., 26. Juli 2020 an: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
Lösung des Denkmals von Ausgabe 27: Papillon.
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