BRIEF_KASTEN
In unserem gemeinsamen Büro stapeln mein Kollege Paul Stütz und ich die Pfarrblätter, die uns aus allen Ecken und Enden der Diözese erreichen. Sie sind uns für die Berichterstattung in der KirchenZeitung eine wichtige Informations- und Inspirationsquelle. Weil wir mit dem Lesen oftmals hinterherhinken, wachsen die Pfarrblätter zu einem Stoß, der immer wieder in gefährliche Schieflage gerät und dann und wann auch abstürzt. Die letzten Monate aber war das anders. Nachdem wir den Stoß einmal abgearbeitet hatten, ist er coronabedingt lange Zeit nicht mehr gewachsen. Verständlicherweise. In den meisten Pfarren gab es Informationsblätter, die über die jeweils aktuellen Maßnahmen Auskunft gaben. Nur sehr spärlich wurden richtige Pfarrblätter produziert. Es war ein seltsames Gefühl, so unübersehbar miterleben zu müssen, wie anders diese Wochen waren. Tagelang ist oft kein neues Pfarrblatt gekommen. Doch welche Überraschung hat nach drei Wochen Urlaub auf mich gewartet: Pfarrblätter, Pfarrblätter, eine Menge Pfarrblätter. Auch wenn der Stapel schon wieder gefährlich schief in die Höhe wächst, ist der Anblick eine Freude. Denn sie sind ein kräftiges Zeichen, dass neues Leben in die Pfarren zurückgekehrt ist.
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