In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Ein Kreuz an der Wand. Christus als der Leidende und Sterbende.
Sein Kopf ist zur Seite geneigt. Für Christen ist das Kreuz nicht Zeichen des Todes,
sondern des Lebens: Sein Tod schenkt neues Leben.
Tod und Leben sind oft nah beieinander.
Das Kreuz an der Wand hat ein Gegenüber in der Mitte des Raumes:
ein Bild von Max Holzapfel. Blau, Weißtöne in Wolkenform. Eine Öffnung tut sich auf.Das Werk ist ohne Titel und offen für Deutungen.
Eine bietet sich an: Auferstehung.
Angehörige, die ihre Verstorbenen in der Aufbahrungshalle verabschieden, betreten und füllen den Raum. Es ist Platz für Trauer, Schmerz, Unverständnis, aber auch für die Dankbarkeit, diesen Menschen gekannt und geliebt zu haben.
Der gekreuzigte Christus im Wandkreuz und das Bild von Max Holzapfel ergeben ein Ganzes im Sinne der Worte Jesu: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Gestaltung und Entwurf der neuen Aufbahrungshalle in Dorf an der Pram: Andreas Sagmeister, Bild: Max Holzapfel. Die Aufbahrungshalle wurde am 26. August 2018 gesegnet.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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