In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Dem Rechtspopulismus – so scheint es – sind demokratische Gesellschaften derzeit ziemlich hilflos ausgeliefert. Das hängt auch stark damit zusammmen, dass die Funktionsweisen der sogenannten „sozialen Medien“ rechtspopulistischer Politik in die Hand spielen. Dazu braucht man keine Verschwörungstheorien verbreiten: Auf Aufmerksamkeit und Interaktion ausgerichtete Algorithmen verstärken kurze, polarisierende Botschaften – genau das, was Rechtspopulisten bieten.
Es ist das große Plus von Fritz Jergitschs Buch, diese Zusammenhänge einfach verständlich und nachvollziehbar dargestellt zu haben. Als Chefredakteur der Internet-Satireseite „Die Tagespresse“ weiß er, wovon er scheibt.
Doch was ist die Lösung: Jergitsch sieht sie im Liberalismus – den er ganz deutlich vom wirtschaftspolitisch gedachten Neoliberalismus abgrenzt und dabein auf den britischen Philosophen John Locke (1632–1704) zurückgreift. Spätestens hier wird erkennbar, dass Jergitsch Volkswirtschaft studiert hat. Ob man nun allen Lösungsvorschlägen des Autors zustimmt, ist nicht entscheidend – denn bedenkenswert sind seine Ansätze in jedem Fall.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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