In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Die Linzer Künstler:innen mit dem Namen „Video.Sckre“ – dahinter stehen Julia Heinisch und Frederic Sontag – gestalteten eine großflächige Wand, um auf die schrecklichen Folgen von Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung aufmerksam zu machen. Das Duo will damit anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Friedensstadt Linz die Kampagne „Stop Bombing Civilians“ der Hilfsorganisation Handicap International unterstützen.
Mit dem Kunstwerk, das als Teil der Gedenkstätte wirkt, wird ein klares Zeichen gegen Gewalt an Zivilist:innen in Kriegen gesetzt: „Unser Mural an der Wand des Barbara-Friedhofs ist allein durch die Einladung an diesen Ort mehr als nur eine dekorative Wandmalerei. Als Teil einer Gedenkstätte verbindet es einen historisch geprägten Ort mit der Gegenwart. Mit ‚Stop Bombing Civilians‘ richtet sich die Arbeit gegen Gewalt an Zivilist:innen – bewusst ohne Bezug auf einen konkreten Konflikt, ein Land, eine Ethnie oder Religion. Die künstlerische Abstraktion schafft Raum für persönliche Identifikation und lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart selbst zu hinterfragen“, sagen Julia Heinisch und Frederic Sontag.
Offiziell präsentiert wurde das Mural mit den beiden Kunstschaffenden, mit Bürgermeister Dietmar Prammer, Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland, Clemens Frauscher vom St. Barbara Friedhof und Brigadier Johannes Kainzbauer vom Schwarzen Kreuz.
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
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