In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
Diese Zeit „nach dem Ende“ schildert die österreichische Autorin in ihrem neuesten Roman sehr eindrücklich am Beispiel einer Familie, die es im Verlauf des Buches auch nicht mehr so geben wird. Da ist zunächst Mila, die Tochter der Familie. Sie fühlt sich als Angehörige der Last Generation, die sehr eindrücklich auf Klimawandel, Umweltschutz und Katastrophen aufmerksam machen will. In ihrer Radikalität schreckt sie auch nicht davor zurück, von der Schule weg zu demonstrieren und sich an Straßen anzukleben.
Zur Familie gehören neben ihren Eltern auch noch ihre zwei Brüder Joa und Beni. Milas Warnungen werden nicht gehört und eines Tages ist sie weg. Die Welt versinkt immer mehr im Chaos, die restliche Familie findet Unterschlupf im Großelternhaus am Land, doch auch hier bricht die Welt zusammen. Plünderer müssen verjagt werden, es herrscht wieder das Faustrecht. Viele Menschen sterben an seltsamen Krankheiten, der Tod verschont auch die Restfamilie nicht, dafür kommen heimat- und elternlose Kinder dazu. In dieser neuen Welt, die so gar nicht schön und erstrebenswert scheint, entwickeln sich langsam neue Regeln und Gesetze, die das Zusammenleben neu ordnen. Es ist kein schöner Blick in diese Zukunft, den uns die Autorin gewährt, vieles ist schon eingetreten, doch die Hoffnung ruht auf den vielen Milas unserer Zeit, dass sie gehört und uns vor so einem Ende bewahren mögen. Lesenswert!
In der Reihe Kunst & Geschichte_n stellt Experte Lothar Schultes Persönlichkeiten vor, die in Kunst und Geschichte wichtige Spuren in Oberösterreich hinterlassen haben.
Die abschlossene Reihe "alt & kostbar" finden sie hier.
BÜCHER_FILME_MUSIK
KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>
MEIST_GELESEN