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Inhalt:
Biblische Texte und ihre Auslegung

Von Ehrenmorden und Steinigungen

Gesellschaft & Soziales

Die Theologin Irmtraud Fischer beleuchtet das Thema Frauenmorde aus Sicht der Bibelwissenschaftlerin. 
 

Ausgabe: 39/2021
28.09.2021
- Susanne Huber
Irmtraud Fischer ist Theologin und Professorin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.
Irmtraud Fischer ist Theologin und Professorin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz.
© Privat

Sie sind Expertin im Bereich der theologischen Frauen- und Geschlechterforschung. Wie ist Ihr Blick als Bibelwissenschaftlerin auf die vielen Frauenmorde, die weltweit passieren?
Irmtraud Fischer:
Das Grundproblem ist immer noch der Anspruch des Mannes, die Frau gehört ihm. Dieses Besitzdenken stammt teilweise aus überlieferten Rechtsordnungen vor ­allem alt­orientalischer Kulturen mit ­patriarchalen Strukturen, die Frauen als nicht ­gleichberechtigt einschätzen und in denen ­Männer das Recht über ihre Frau beanspruchen können. Solche Texte stehen auch in den ­Heiligen Schriften aller drei ­Buchreligionen – Judentum, Christentum und ­Islam – und werden gerade in fundamentalistischen Kreisen historisch nicht hinterfragt, sondern bis heute eins zu eins verstanden, vor allem wenn es um Frauenmorde geht aufgrund von verweigerter Zwangsheirat oder aufgrund von Ehebruch. Eine Frau zu töten galt als Ehrenmord.  


Und das nicht nur in muslimischen Regionen ... 
Fischer:
Nein, auch in unseren Kulturen, z. B. in Italien, dem klassisch katholischen Land, waren Ehrenmorde bis 1981 gang und gäbe. Seine eigene Ehefrau umzubringen wirkte sich sogar strafmildernd aus und war lange Zeit eher ein Kavaliersdelikt.  


Im Gleichnis von Jesus und der Ehebrecherin droht der Frau, nicht aber dem Mann, per Gesetz die Steinigung wegen Fehlverhaltens. Wie legen Sie diesen Text aus?  
Fischer:
Diese Geschichte im Neuen Testament ist zwiespältig. Das Problem dabei ist die antijüdische Auslegung, so als ob ausschließlich Frauen im Judentum des Ehebruchs angeklagt und gesteinigt worden wären. Der Ehebrecher und sein Verhalten werden nicht thematisiert, sondern es wird nur die Frau kriminalisiert. Das ist der Haken an der Geschichte, denn im Alten Testament steht bei Ehebruch für beide Geschlechter die Todesdrohung – sowohl für den Mann als auch für die Frau.


Und der Drohung folgte die Steinigung ...  
Fischer:
Keineswegs zwangsläufig, da wir viele Bibeltexte haben, die zeigen, dass man natürlich versucht hat, durch Geldzahlungen oder durch ein Nicht-öffentlich-Machen den Ehebruch zu bedecken. Interessant ist, dass es im Alten Testament zwar die Rechtstexte gibt, aber keine einzige Erzählung, wo Ehebrecher gesteinigt werden. Denken wir an David und Batseba, die verheiratet ist, von David in den Palast geholt und von ihm geschwängert wird. Es gibt auch viele Bibeltexte, die einen sehr kritischen Blick auf Gegebenheiten werfen und Rechtssatzungen hinterfragt werden. Das ist z. B. der Fall bei der zu Unrecht des Ehebruchs beschuldigten und zum Tode verurteilten Susanna, die im letzten Augenblick gerettet wird. In der Bibel wird also auch die sexuelle Verleumdung gegen Frauen thematisiert. Da könnte man durchaus Anhaltspunkte für heute entnehmen. «

 

Lesen Sie auch: Frauenmorde sind die Spitze des Eisbergs

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