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Gunskirchen. Im März und April 1945 wurden 22.000 Juden vom KZ Mauthausen ins 55 Kilometer entfernte KZ Gunskirchen getrieben. An diesen Todesmarsch haben mehrere Jugendliche aus dem Dekanat Wels-Land am 15. Mai erinnert, indem sie sich von Schloss Puchberg zu Fuß nach Gunskirchen auf den Weg gemacht haben. Organisiert wurde die Aktion von der Katholischen Jugend und vom Mauthausen Komitee.
Die Jugendlichen sagten ihre Namen und hörten, wie wichtig der Name für ihre Identität ist. Es gab eine Zeit, da wurden Menschen zu Nummern – zu Nummern in einer Liste – in einer Liste des Grauens. Mit zwei Namen auf einem Stoffband machten sie sich auf den Weg zum KZ Außenlager Gunskirchen. „Es waren bewegende, berührende, traurige, würdevolle und intensive Stunden auf diesem Weg“, berichtet Ela Klein, Beauftragte für Jugendpastoral im Dekanat Wels-Land. Insgesamt waren 17 Personen unterwegs, darunter auch ein paar ältere Menschen.
Zum Abschluss des Weges gab es eine Gedenkfeier am Gelände des Außenlagers, bei der die Biografien auf Fähnchen in den Waldboden gesteckt wurden. Die Namensbänder wurden an der Tafel, die an diesen Ort erinnert, angebunden und als bleibendes Zeichen dort gelassen.
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