„Als Radfahrer fällt man in der Türkei extrem auf. Ständig wird man eingeladen, weil alle wissen wollen, wer der Verrückte ist. Damit ist man aber schon mit den Leuten im Gespräch“, erzählt Sepp Gruber. Der St. Pöltner Betriebsseelsorger war fünf Wochen im Südosten der Türkei auf den Spuren der syrischen Christen, der Aleviten, Armenier und Kurden unterwegs.
„Die Krise ist keine direkte materielle, sondern eine Vertrauenskrise.“ – So lautet der Befund des Zeitgeschichtlers Universitätsprofessor Dr. Gerhard Botz vor dem Hintergrund der jüngsten und der kommenden politischen Wahlen.
Weltweit müssen etwa 170 Millionen Mädchen und Buben schwere körperliche Arbeit verrichten, werden zu Prostitution gezwungen oder als Soldaten zwangsrekrutiert. – Darauf macht der indische Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi aufmerksam.
„Die soziale Lage wird täglich schlechter“, sagt Aladar Bari, der Bürgermeister von Radnovce in der Ostslowakei, zur Gruppe des Armutsnetzwerkes Vöcklabruck. Diese besuchte die Heimat der „Bettler von Vöcklabruck“, um sich über deren Lebenssituation zu informieren.
Pakistan gilt als eines der Länder mit der gefährlichsten Lage für Christen. Erst im März wurden zwei Kirchen in der Provinzhauptstadt Lahore angegriffen. Dennoch sieht Lahores Erzbischof Sebastian Francis Shaw mögliche Entwicklungen, welche die Lage der Christen langfristig bessern könnten.