Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Zur Freude ham’ wir allen Grund
Gereimtes kommt heut aus mein Mund!
Ja, liebe Christenleut
es ist Faschingsonntag heut‘.
Was macht uns Freude, lässt uns lachen,
trotz Pandemie und andre Sachen?
Naja, als Christen haben wir doch Grund
zu Zuversicht auf Maskenschwund.
Es ist nun mal die Narrenzeit,
so lebe hoch die Fröhlichkeit.
Ich weiß, ich weiß – mach mich zum Narren,
spann einen Virus vor den Karren,
schick ihn in jedes Herz hinein
bring Heiterkeit und Freude rein.
Nicht der Corona-Virus ist gemeint,
nein, einer der uns wieder eint
Humor ist seine Wirkungskraft,
uns lachen lässt und Freude schafft.
Wir Christen haben Grund zur Freude,
sie kommt von innen liebe Leute.
Die Botschaft, die wir hier verkünden,
tut immer in die Freude münden.
Das Evangelium – das ist halt so –,
ist manchmal hart doch meistens froh,
weil es uns sagt, dass Gott uns liebt
und er uns stets auch Beistand gibt.
Im Evangelium uns heute Jesus zeigt,
dass dem Humor er sehr geneigt,
wenn er zu uns im Gleichnis spricht
(vielleicht mit einem Lächeln im Gesicht):
Wenn du hast im Auge dein
einen Balken, nicht gerade klein,
dann zieh heraus ihn lieber schnell,
und nicht das Urteil über deinen Bruder fäll.
Sein Splitter ist vergleichbar klein,
Lass dir das mal verkündet sein.
Dann siehst du erst mal klar und rein
denn Unterschied von Sein und Schein.
Auch Jesu Wort von den zwei Blinden,
kann man ein wenig witzig finden,
wenn sie sich führen und vor allen,
in die nächste Grube fallen.
Ein Jünger kann nicht übern Meister stehn,
das muss doch auch ein Blinder sehn,
selbst wenn er meint, dass er schon besser wär,
ist‘s mit seiner Kunst noch nicht weit her.
Was Jesus damit uns will sagen,
lernt von mir und tut es wagen
das Christsein wie die Jünger lernen
und von der frohen Botschaft schwärmen.
Sie auch im Alltag leben
und ein gutes Beispiel geben.
So kann allmählich aus uns Jüngern werden
ein meisterhaftes Leben hier auf Erden.
Das so ein Leben gute Früchte trägt
und in mir schon die Hoffnung weckt,
dass viele sich dafür begeistern,
und damit gut ihr Leben meistern.
So wie ein guter Baum, bringt gute Frucht
an Disteln man umsonst nach Feigen sucht,
und auch der Dornbusch keine Trauben trägt,
der böse Mensch nur Böses hegt.
So ist es mit der Botschaft heut,
das gilt für uns als Christenleut’.
Ja ich möchte es nochmals sagen:
Mit Freude wollen wir es wagen,
als Christen fröhlich sein und lachen,
und Gutes tun und Freude machen.
Denn Grund zur Freude haben wir
nicht nur im Fasching – glaubt es mir!
Weil Jesus jeden Menschen liebt
und Hoffnung, Liebe, Segen gibt.
So kann die Freude uns im Leben
neuen Sinn und Chancen geben.
Wir können froh und dankbar sein,
für seine Botschaft insgeheim,
lassen wir sie lebendig werden,
an diesem Orte, hier auf Erden.
Sie soll in jedem von uns keimen,
und ich lass jetzt das Reimen.
So ihr lieben Herrn und Damen,
mein letztes Wort – erraten! – Amen.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>