Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Pastoralrat der Diözese Linz. Wie bei der Dechantenkonferenz waren auch beim Pastoralrat am 13. März 2021 die weiteren Schritte des „Strukturprozesses“ das zentrale Thema. (Die KirchenZeitung Nr. 10 berichtete ausführlich über das geplante Vorgehen.) Bischof Manfred Scheuer erläuterte in seinem Eröffnungsstatement geistliche Haltungen, die den Reformprozess prägen sollten: „Die Umsetzung dessen, was Kirche sein soll, ist ein schöpferischer Schritt. Es braucht dazu Beweglichkeit des Lebens und des Glaubens.“ Der Bischof erinnerte daran, dass Jesus sich als „der Weg“ bezeichnet und nicht als Versicherung: „Ich bin überzeugt, dass der Reformprozess heilsame Bewegung bringen wird, die zu Begegnung führt.“ Für die Notwendigkeit des Strukturprozesses habe er große Zustimmung wahrgenommen, weil klar sei, dass man nicht wie bisher weitermachen könne. „Wir brauchen die Kirche nicht neu erfinden, aber wir haben auf die Herausforderungen der Zeit zu reagieren“, betonte Bischof Scheuer. Grundlage für alle Entscheidungen ist für ihn die Übereinstimmung mit den kirchlichen Normen und Gesetzen: „Ich gehe davon aus, dass Gesetz und Strukturen kein Gegensatz zu Charismen und Kreativität sind.“

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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